Kulturelle
Bildung ist (bildungspolitisch) vernachlässigt worden, und eine
Programmentwicklung auf diesem Gebiet hat in den letzten Jahren kaum
stattgefunden. Dennoch gibt es eine Kontinuität von Angeboten vor
allem bei Volkshochschulen, in der evangelischen und katholischen
Erwachsenenbildung sowie in Kulturhäusern.
In einem
1-tägigen Workshop wurden aktuelle Forschungsbefunde zur
kulturellen Bildung anhand exemplarischer Programmanalysen vorgestellt
und für die Erwachsenenbildungspraxis diskutiert. Im Focus standen
die Möglichkeiten einrichtungsspezifischer Programmentwicklung
für unterschiedliche Träger.
Die
vorgestellten Analysen zur Situation der kulturellen Bildung gingen aus
einer Forschungskooperation der Humboldt-Universität zu Berlin und
der Universität Warschau hervor (Prof. Wiltrud Gieseke, Prof.
Józef Kargul). Im Rahmen dieses Projektes entstanden in einer
empirischen Studie die detaillierten Programmanalysen für die
Region Berlin/Brandenburg (Gieseke, Wiltrud /Karin Opelt /Helga Stock
/Inga Börjesson: Kulturelle Erwachsenenbildung in Deutschland
– Exemplarische Analyse Berlin/Brandenburg, Münster u.a.,
2005).
Die
Teilnehmer/innen des Workshops kamen aus überregionalen
Einrichtungen und Verbänden der Erwachsenenbildung und hatten z.
T. als Interviewpartner an der empirischen Studie mitgewirkt. Sie
hatten die Gelegenheit, die Interpretationen und Ergebnisse
nachzuvollziehen und in Arbeitsgruppen zu vertiefen. |
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| Workshop in Berlin, April 2006 |

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| Prof. Wiltrud Gieseke und Teilnehmer des Workshops. |
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